Die Protestantische Alumneumsstiftung in Regensburg widmet sich seit ihrer Entstehung zu Beginn des 16. Jahrhunderts der Unterbringung junger Menschen während ihrer Ausbildungszeit.
Von 1524 bis 1967 war der Stiftungszweck der Betrieb eines Heimes für Schüler des "Gymnasium poeticum".

Ihre Entstehung verdankt die Stiftung hochherzigen Zuwendungen vor allem protestantischer Bürgerfamilien Regensburgs, aber auch aus allen deutschsprachigen Gebieten Mitteleuropas, bis zum Jahre 1810 auch von den Kämmereien deutscher Reichsstädte, aus denen bevorzugt Schüler aufgenommen wurden.

Das Schülerheim der Stiftung (das "Alumneum"), ab 1534 an der Ecke Gesandtenstraße zum Römling, war eng verbunden mit der 1630 geweihten Dreieinigkeitskirche, der ersten von Anfang an evangelischen Kirche in Bayern.
Kirchen- und Grabgesang für diese Kirche, die "zu keiner Zeit aufgegeben" werden sollten, wurden 1912 eingestellt. Der Rektor des Gymnasium poeticum auf dem Nachbargrundstück an der Gesandtenstraße oder sein Vertreter waren oft zugleich Leiter des Schülerheims.
Wegen der Entstehung zahlreicher Gymnasien in Ostbayern ab 1958 sank die Schülerzahl im Wohnheim bis zum Jahr 1958 so sehr, daß es geschlossen werden mußte.

Nach der Aufnahme des Vorlesungsbetriebes an der Universität Regensburg im Jahre 1967 baute die Stiftung 1971 anstelle eines Schülerwohnheims ein dem Bedarf mehr entsprechendes Wohnheim für Studierende mit 218 Plätzen an der Boessnerstraße, das 1977 durch einen Erweiterungsbau auf 376 Plätze vergrößert wurde. Dies ist das Melanchthonheim.

Mittlerweile unterhält die Stiftung noch zwei weitere  Wohnheime für Studierende, das Dr.-Johann-Hiltner-Heim und das Bonhoefferheim (www.bonhoefferheim.de)

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